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Messung der Chlorophyllfluoreszenz im Ostfriesischen Wattenmeer Nadine Juditzki Bachelor Arbeit Studiengang Umweltwissenschaften
Anhand eines Laborversuches wurde gezeigt, dass das SCUFA sehr gut auf Konzentrationsunterschiede
reagiert und im Fall der durchgeführten Verdünnungsreihe linear
verlaufende Messergebnisse lieferte.
Bei dem eintägigen Einsatz des SCUFAs im Rückseitenwatt bei Spiekeroog sahen die
ermitteltenWerte nicht so gut aus wie in der Laboranalyse. Gründe dafür lassen sich in
der Probennahme finden. Es wäre optimaler wenn die Probennahme für die photometrische
Messung am selben Ort wäre wie die Messung des SCUFAs. Außerdem waren
die Bedingungen bei der Messung, hinsichtlich der vorherrschenden Phaeocystisblüte,
erschwert. Auch durch das Vorkommen dieser Schaum-Akkumulationen können
Abweichungen in den Ergebnissen aufgetreten sein. Trotzdem lässt sich sagen, dass
das SCUFA die Änderungen in der Chlorophyllkonzentration messen konnte und das
Rückschlüsse auf den Verlauf des Phytoplanktons an einem Tag, bzw. mit der Tide,
gezogen werden konnten.
Bei der Langzeitanalyse des Phytoplanktons mit dem SCUFA an der Messstation bei
Spiekeroog war deutlich der Verlauf der Phytoplanktonblüten 2007 und 2008 erkennbar.
Es war möglich mit Hilfe von anderen Parametern, wie z. B. der Temperatur oder
den Nährstoffen, Rückschlüsse auf das Auftreten und Vorkommen dieser Phytoplanktonblüten
zu ziehen. Es konnte festgestellt werden, das die Phytoplanktonblüte im Jahr
2007 ungefähr 2 Wochen eher begann als im Jahr 2008.
Durch die 3 verschiedenen, im Rahmen dieser Arbeit, angewendeten Einsatzmöglichkeiten
des SCUFA, lässt sich sagen, dass das SCUFA ein unkompliziertes und jederzeit
einsetzbares Messgerät zur Chlorophyllbestimmung ist. Bei einer Analyse im Labor,
bei einem kurzen Einsatz im Wattenmeer oder bei einer langfristigen Analyse lieferte
das SCUFA zuverlässige und nachvollziehbare Daten
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